Aufgaben des Wasserrettungsdienstes

  • Rettung von Personen aus Wasser- und Eisgefahren
  • Sanitätsdienst im, am und auf dem Wasser
  • Bergen aus Wasser- und Eisgefahren
  • Transport- und Versorgungsfahrten bei Hochwasserlagen
  • Unterstützung / Absicherung anderer Fachdienste im, am und auf dem Wasser
  • Mitwirkung im Katastrophenschutz

Diese Aufgaben werden durch die einzelnen DLRG-Bezirke wahrgenommen.
In Strand-, Frei- und Hallenbädern des Landes übernehmen die Ortsgruppen den so genannten Rettungswachdienst in Zusammenarbeit mit den Kommunen.
Die hoch motivierten, gut ausgebildeten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der größten deutschen Wasser-Rettungsorganisation sind ganzjährig einsatzbereit.
Sie verfügen über Spezialausbildungen, so z.B. als DLRG-Sanitäter, als Bootsführer, Einsatztaucher oder Einsatz- und Wachleiter und investieren viele hundert Stunden jährlich uneigennützig für die Sicherheit von Wassersportlern, Urlaubs- und Badegästen.

Der Wasserrettungsdienst im Bezirk Ravensburg


Rettungsdienstgesetz des Landes Baden-Württemberg

Das Rettungsdienstgesetz (RDG) des Landes Baden-Württemberg regelt die Aufgaben und Zuständigkeiten für den Wasser-Rettungsdienst im Lande.
Nach § 2, 1 RDG ist die DLRG als Leistungsträger ausgewiesen; die Durchführung des Wasser-Rettungsdienstes wurde den Landesverbänden Württemberg und Baden aufgrund einer Vereinbarung übertragen.
Die DLRG-Bezirke organisieren den Wasser-Rettungsdienst und führen ihn mit ihren Ortsgruppen durch. Näheres regeln die Bereichsausschüsse für den Rettungsdienst in den jeweiligen Rettungsdienst-Bereichen. Dort wird auch über die Benutzungsentgelte der Kostenträger (Krankenkassen) verhandelt.