Jahre vergehen - Zukunft ist Heute

Der 11. September 2001 war ein herrlicher Spätsommertag, doch dieser sonnige Dienstag wird der dunkelste Tag in der Geschichte der zivilisierten Welt.
Die New Yorker sind Opfer eines infernalen Terroranschlags geworden.
Eine unheimliche Stille legte sich über die Stadt, so berichteten Augenzeugen.
Nur noch die Sirenen der Rettungsdienste waren zu hören.
In Panik fliehen die Menschen aus der Staubhölle.

"Es sah aus wie Berlin 1945", notierte wenige Tage später die New York Times.
Spätestens nach diesem ungeheuerlichen Anschlag sind Menschen wieder von Mutlosigkeit befallen, und man vermag sich die Zukunft nur wenig rosig im 21. Jahrhundert vorzustellen.

Das Wort Zukunft ist schwer getrübt, es ist unklar, welche Art von Zukunft da heranreift.
Dennoch gilt, ohne den freiwilligen Einsatz für gemeinsame Ziele, ohne die persönliche Hinwendung zum Nächsten lässt sich keine menschliche Gesellschaft gestalten.

Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Elbhochwassers. An den Elbe-Deichen bei Torgau bestanden Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes die erste Nagelprobe des Landesverbandes Württemberg außerhalb der eigenen Landesgrenzen.
Die DLRG zeigte, was sie zu leisten vermag und bewies sich als Spezialtruppe mit Tauchern bei der Abwehr von Gefahren in enger Zusammenarbeit mit Bundeswehr und Technischem Hilfswerk.

Unsere eigene DLRG-Geschichte von 1913 bis zum heutigen Tage hat gezeigt, ehrenamtliches Engagement gibt den Menschen Halt, Orientierung und wirkt Tendenzen der Vereinsamung, der Anonymität und Ängsten entgegen.
Das 21. Jahrhundert bietet genauso viel Spannung und Chancen wie die Jahrtausendwende im Jahre 1900.